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Lüftungskonzepte
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Vorteile eines Lüftungssystems
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Der größte Vorteil der Lüftungssysteme ist, dass durch den andauernden, automatischen Luftaustausch die Fenster geschlossen bleiben können. Das ist vor allem für Allergiker ein großer Vorteil, da so Pollen und Staub schwerer ins Haus kommen. Wer also an Heuschnupfen oder einer Pollenallergie leidet, sollte sich überlegen, eine Lüftungsanlage einzubauen, um zumindest zu Hause Ruhe vor den lästigen Allergieerscheinungen zu haben.

Außerdem kann Feuchtigkeit durch stark gedämmte Wände nur sehr schlecht entweichen, sodass gelegentlich Schimmelbildung gefördert wird. Das ist vor allem in Räumen wie der Küche und dem Bad oft der Fall. Besonders in Bädern ohne Fenster kann die Feuchtigkeit so nicht wirklich gut abgeführt werden. Nicht ohne Grund gehören daher Lüftungssysteme bei neuen Häusern meistens zum Standard.

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Welche unterschiedlichen Anlagen gibt es?
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Bei Lüftungsanlagen unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Arten: Der zentralen und der dezentralen Wohnraumlüftung. Die beiden Anlagen unterscheiden sich hauptsächlich hinsichtlich der Installation und ihrer Funktion.

Die zentrale Lüftungsanlage
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Eine zentrale Lüftungsanlage wird oft, wie der Name schon sagt, zentral an einem Ort installiert. Dieser Ort ist, wenn vorhanden, oft der Keller. Von dort aus werden zentralisiert alle Räume belüftet und die Lüftungsanlage gesteuert.

Damit das ganze Haus in die Luftzirkulation eingebunden wird, muss an dem zentralen Installationsort eine Verbindung zum Außenbereich vorhanden sein, sodass die verbrauchte Luft abgeführt und die frische Luft eingeführt werden kann. Außerdem muss das Haus über ein Rohrsystem verfügen, das alle Räume miteinander verbindet und damit den Luftaustausch sicherstellt. Damit das ganze Haus in die Luftzirkulation eingebunden wird, sollte an dem zentralen Installationsort eine Verbindung zum Außenbereich vorhanden sein, sodass die verbrauchte Luft abgeführt und die frische Luft eingeführt werden kann. Außerdem muss das Haus über ein Rohrsystem verfügen, das alle Räume miteinander verbindet und damit den Luftaustausch sicherstellt.

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Die dezentrale Lüftungsanlage
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Im Gegensatz zur zentralen Lüftungsanlage belüftet die dezentrale Wohnraumlüftung lediglich einzelne Räume. Das Aggregat ist damit nicht zentral im Haus aufgestellt und belüftet alle anderen Räume, sondern steht in dem Raum, der auch belüftet werden soll. Wollen Sie weitere Räume belüften, müssen in jedem weiteren Raum ebenfalls Aggregate aufgestellt werden. Die Luftzirkulation muss dann in jedem Raum einzeln reguliert werden und kann nicht zentral gesteuert werden.

Dezentrale Lüftungsanlagen werden hauptsächlich in Räumen installiert, die schlecht bis überhaupt nicht manuell gelüftet werden können, wie zum Beispiel Bäder oder die Küche ohne Fenster. In diesen Räumen entsteht relativ viel Feuchtigkeit, die nicht entweichen kann und damit die Schimmelgefahr vergrößert. In solchen Fällen kann eine dezentrale Lüftungsanlage ein perfekte Lösung sein.

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